Rückblick | Mein Sommer '17

Hallo ihr Lieben! 

Endlich schaffe ich es auf meinem Sommer zurück zu blicken und euch ein Teil davon werden zu lassen. Ich habe es sehr genossen und es war super schwer am Anfang wieder zurück in Deutschland zu sein und auch deswegen habe ich es erstmal nicht geschafft diesen Beitrag zu verfassen. Aber nun ist es endlich so weit! Dies ist ein Rückblick über den August und September, dass sind für mich die zwei sommerlichsten Monate im Ausland gewesen, auch wenn ich die letzten 10 Tage bereits zurück aus dem Urlaub war.



1) ERLEBNISSE ERFAHRUNGEN
Über meine drei Freundesbesuche in Griechenland konntet ihr bereits hier, hier und hier lesen. Und die jeweiligen, sehr unterschiedlich langen Zeiträume waren ein Traum. Mit jeder Freundin etwas anderes, neues aber immer wunderschönes.
Als Angi dann am Samstag, Ende August wieder abgereist war, hatte ich die folgenden 10 Tage noch mit meinen Großeltern in Rafinha verbracht und auch diese Zeit ist immer ein Genuss. 

Denn in der Hinsicht bin ich sehr luxuriös und behütet aufgewachsen. Ich kenne so viele Menschen, die es eine Qual finden zu ihren Großeltern zu fahren oder diese kaum bzw. Gar nicht kennen und daher schätze ich das sehr, dass ich es immer geliebt habe zu meinen zu fahren und mit ihnen Zeit zu verbringen. 
Am ersten Abend waren wir (drei) mit einem der Brüder meines Großvaters am Hafen essen, an anderen Abenden hat meine Großmutter köstlich gekocht und einmal hatten wir auch Besuch von Freunden. Tagsüber waren wir am Strand, ich hab viel bei der Gartenarbeit mitgeholfen, wir waren zwei Mal auf zwei unterschiedlichen Märkten, ich war aber auch öfters in Athen um Fotos für mein Uni Projekt zu machen. In den letzten paar Tagen haben ich dann viele Emails unseres WG Castings gelesen und beantwortet. Also wir suchten eine/n neue/n Mitbewonhner/in und hatten Ende August die Anzeige ins Internet gestellt und nach drei Tagen schon über 40 Bewerbungen gehabt, die ich alle beantwortete.
Am vorletzten Tag meines fünfwöchigen Aufenthalts haben wir noch meinen Patenonkel (auch mein Onkel 2. Grades), seine Frau und deren Kind besucht und dort auch noch andere aus der Familie dabei gehabt. Es war ein Mittagessen und es gab, obwohl wir nur zehn Leute waren (darunter 1 Kleinkind), acht verschiedene Speisen. Das ist zwar normal für Griechenland und vor allem festliche Essen für die Verwandtschaft, aber es erstaunt mich trotzdem jedes Mal wieder. Es gab zwei verschiedene Salate, drei verschiedene Fleischvarianten, drei Beilagenmöglichkeiten und das alles selbst gekocht! Am letzten Abend haben wir dann nochmal teils mit der Verwandtschaft und teils mit Freunden zusammen gegessen und ich habe somit meine Sommer in Griechenland ausklingen lassen.

Ankunft in Athen

Ankunftsentspannungsglücklich sein


erste Weintrauben für den Wein







Feigen ernten

Anschließend war ich für 3 1/2 Tage Zuhause und die waren mehr als stressig. Ich musste meine Fotografien aus Griechenland für mein Uni Projekt sortieren und aussortieren. Diese Auswahl habe ich anschließend mit zwei verschiedenen Profs besprochen und noch ein bisschen über meine Prüfung gesprochen.
Außerdem hatten wir -Isabell (meine Mitbewohnerin) und ich- noch die 18 Besichtungstermine, also fremde Menschen -potenzielle neue Mitbewohner- die sich unsere Wohnung entweder live oder per Skype anguckten und wir auch kennenlernten, damit wir uns sicher sind auf wen wir uns da einlassen. Vormittags habe ich also organisatorisches gemacht, nachmittags waren die Termine und abends waren wir beide immer so platt und sind direkt schlafen gegangen. 
!!!TIPP: Falls ihr jemals Mitbewohner sucht und Besichtigungstermine habt, dann habt maximal drei Leute pro Tag zu Besuch!!!



Am Samstag ging es dann nochmal für zehn Tage nach Südfrankreich, um Urlaub mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Oma und einer sehr guten Freundin zu machen. Meine Familie war schon seit einiger Zeit (eine Woche) da und wir sind dann abends dazu gestoßen. Wir wohnten in einem schönen Haus, mit einer fantastischen Terrasse und traumhaftem Ausblick aufs Meer, Natur und schönsten Sonnenuntergängen. Im ersten Teil des Zeitraums sind wir noch regelmäßig ans und vor allem ins Meer gegangen und haben in den Wellen getanzt. Sonst lagen wir viel in der Sonne, haben gefaulenzt oder sind einkaufen gefahren. Einmal waren wir auch auf dem Markt, der aber viel zu überfüllt war, weshalb wir nur an einem Stand Kräuter und an dem anderen ganz viel Gemüse gekauft haben.
Im zweiten Teil sind wir nur noch selten und nicht mehr jeden Tag zum Strand, da es teilweise viel zu kalt oder zu windig war und somit haben wir mehr im Haus oder auf der Terrasse gemacht. Um wenigstens ein bisschen Sport zu machen, bin ich ab und zu schwimmen im Freibad (auf der Anlage) gegangen. In den letzten Tagen haben wir auch noch etwas mehr Aktivitäten gemacht und sind nach St. Tropez und Cannes gefahren, wie ihr bereits vor einer Woche auf meinem Blog lesen konntet. Ich habe die Beiträge trotzdem nochmal in den Städten markiert. 

Ausblick





Terrasse









Die restlichen zwei Tage der Woche (ich war Mittwoch zurück gekommen) verbrachte ich mit ausbelichten meines Projekts für die Uni. Freitagabend traf ich mich zur Entspannung mit Marie und wir probierten ein persisches Restaurant aus, wovon ich hier berichtete. Das Wochenende und den Montag verbrachte ich damit, mich auf meine bevorstehende Prüfung vorzubereiten, die ich dann auch am Dienstag mit Bravur absolvierte. Danach folgten Tage der Entspannung, die aber für mich (in meinem Kopf) unter Oktober abgespeichert sind und deswegen werde ich darüber auch erst im Oktober Rückblick berichten. 
2) PLÄNE FÜR OKTOBER
Auch wenn der Oktober nun schon wieder durch ist, werde ich euch kurz über die ursprünglichen Pläne -im Monatsrückblick für Oktober werdet ihr dann alles weitere erfahren- erzählen.
Am 09. Oktober ist das Kick-off, die Eröffnungsveranstaltung für das WiSe 17/18. Einen Tag später müssen wir das Frühstück für die Erstsemester vorbereiten und bereitstellen, ich habe mich dafür entschieden Pancakes mitzubringen. Die restliche Woche war dann aber auch nichts mehr in der Uni. In der Woche danach ist die erste Vorlesungswoche und ich bin schon sehr gespannt, welche Seminar Kurse ich wähle und wie die neuen Profs sind. 
Danach die Woche ist die große Neubau Einweihungsparty und wir als Jahrgang stellen unsere Arbeiten aus dem 2. Semester aus. Anschließend haben wir ein langes Wochenende was dann auch in den November übergeht.
Und im Allgemeinen nehme ich mir vor, mehr einfach so rauszugehen und zu fotografieren!

3) KLEIDUNG
Im Sommer habe ich mir eigentlich nur einen Body gekauft und sonst nichts, da ich so viel unterwegs war und es auch so gut Sommer war, dass mir komplett die Lust dazu gefehlt hat.

4) MUSIK
Oh, kommen wir zum wahrscheinlich lustigsten Teil. In Griechenland haben wir viel griechisches Radio mit griechischer Musik gehört. Unter anderem ist mir aufgefallen, dass Griechen nur über Liebe oder Herzschmerz singen, was sich dann zum Beispiel so oder so anhört. Aber mit Ophélie habe ich auch viel Shakira und englische Lieder im griechischen Radio gehört. 

5) ESSEN
Gegessen habe ich wie immer viel. Aber nur die besten Lebensmittel. Gekochte Zucchini und meist dazu ausgebackene Zucchini Blüten oder gebratene Zucchini Scheiben. Auberginengemüse oder gegrillte Auberginen, Fisch im Ofen mit Gemüse, Okraschoten in Tomatensauce, weitere Meerestiere, einmal habe ich mein Philadelphia Spinat Rezept gekocht und somit meine Großeltern sehr glücklich gemacht. Eis vom Bäcker, salzige und süße Teigtaschen, gefüllte Weinblätter, Artischocken zweierlei Art, viel sehr lecker gegrilltes Rind-, Schweine- und Lammfleisch. Aber auch viel griechischen Salat, Pommes, Club Sandwiches und Pastrami. Dazu habe ich ab und zu Wein getrunken, aber sonst vor allem viel Wasser oder Softgetränke und frisch gepressten Orangensaft. Mhmmm…

Frühstück in FR

Frisches und saftiges Obst

Bäckerei in FR

Okraschoten säubern in GR

Eigenes Spinat Rezept in GR

Ausgebackene Zucchini Blüten in GR

Frikadellen in GR


Artischocken in FR

Zucchini zweierlei in FR

Zitronentarte in FR


Stifado in GR - 15. August

6) INSPIRATION
Ich habe endlich mein freies Auge, meine wahren Blick für die Fotografie wieder gefunden. In Griechenland. Einfach mal losgehen und fotografieren. Details finden. Entspannt sein, ohne festes Thema im Hintergrund. Alles fotografieren. Es gibt kein falsch und kein richtig. Ich habe auch sehr sehr viel in analog Farbe und auch ein paar in s/w fotografiert und dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich. 

FAZIT
Danke an all die lieben Menschen, die mit mir ihre Zeit verbracht haben und die neuen Leuten, die ich kennenlernen durfte. 



Unsere Nachbarn in Skopelos :)




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