Travel Diary | Griechenland mit Xandi

Hallo ihr Lieben!

Wie schon ihr schon hier lesen konntet, kam meine beste Freundin kurz nach dem Abflug meiner Cousine, in Athen an. Ich hatte weder die Zeit zu trauern um die Zeit mit meiner Cousine und den ganzen damit verbundenen Erlebnissen, noch eine Vorfreude für meine beste Freundin zu hegen und deswegen war ich etwas verwirrt. Ich will mich keinesfalls beschweren, es war einfach nur sehr seltsam keine dieser typischen Gefühle zu erleben. Tipp an mein zukünftiges Ich: "Einen Tag Pause zwischen den Besuchen ist keine schlechte Idee, sondern sehr positiv!" Wem ist es schon einmal ähnlich ergangen? Und was habt ihr dagegen getan?


Aber schnell war Trauer und Vorfreude aus meinem Kopf und ich genoss die quirlige, lustige und liebe Stimmung zwischen mir und meiner besten Freundin, Xandi. An diesem Tag fuhren wir noch mit meinen Großeltern rüber auf die Insel und aßen abends Meerestiere in einer Taverne am Hafen von Kymi. 


Genaues Schiffparking
Die nächsten drei Tage liefen ähnlich ab und erinnerten mich auch an die Zeit mit Ophélie. Xandi und ich schliefen aus, während meine Großeltern eher früh aufstanden, baden gingen und dann versuchten mit uns zu frühstücken. Xandi und ich spielten danach Skip Bo, anschließend ging es zu einem der Strände und manchmal bereits am späten nachmittag (nicht erst am Abend)  zurück, da mein Großvater noch das Auto brauchte. Abends wurden wir immer sehr gut von meiner Großmutter bekocht, wie z.B. im Ofen gebackener Fisch mit Gemüse. (Mhmmm alles ist immer so mega frisch!) 


Ausblick aus unserem Haus

Glückliche beste Freundin
Cruisen mit der Besten
Springen

Am Montagmorgen kam mein Vater an und wir frühstückten alle zusammen. Anschließend schnibbelten meine Oma, Xandi und ich die Okraschoten für unser Abendessen.  Danach fuhren Xandi und ich zum baden und blieben auch mal länger als sonst. Frühen Abends ging es dann für uns (außer meiner Oma) in die Kirche, da es üblich ist am Tag vor dem Feiertag, 15. August in die Kirche zu gehen. In griechischen Dörfern ist es üblich sich zu so einem besonderen Tag auch gut zu kleiden, also sieht man in dieser Kirche alle aufgehübschten Menschen. Von normal schön bis hin zu übertriebener Aufmachung und ganz vereinzelt Gegner in Assikleidung. Ich habe das diesmal viel mehr wahrgenommen, als die restliche Jahre, weil ich mit meiner Kamera und meinen Beobachtungsaugen unterwegs war und es ist einfach jedes Mal super spannend, wie Menschen sind. Als wir wieder zurück waren gab es die Okraschoten in Tomatensaucen und spannende Unterhaltungen. 

Menschen vor der Kirche

Pope vor der Kirche
Mein Outfit; © Photo by Xandi
Der anschließende Feiertag "Mariä Himmelfahrt" war wieder ein ganz besonderer. Mittags hieß es nämlich in den Ort fahren und den langersehnten "Gulasch" abholen. Auf griechisch sagen wir "Stifado", dieser ist aber ein ganz besonderer, da er aus mehreren geschlachteten Ochsen und nächtlicher harter Arbeit draußen auf Steinöfen zubereitet wird. Das Schneiden von Gemüse wird von Frauen gemacht, das umrühren hauptsächlich von Männern. Ehrenamtlich. Auf so eine großartige Speise wird vorher natürlich normalerweise eine Zeit lang gefastet, wobei wir -als Familie- vorher auch mal tatsäch nicht wirklich Fleisch gegessen haben. 
Zum Glück war dieser Tag kein heißer, sodass wir entspannt in der Schlange standen und warteten, bis wir endlich unseren Topf hinreichten und unsere Portionen bekamen. Währenddessen und danach fotografierte ich noch hier und da ein paar Kleinigkeiten, bis wir dann nach 20 Minuten von meinem Vater abgeholt wurden.
Zuhause waren wir alle sehr hungrig und die Jagd auf das Essen ging los. Also wir aßen alle relativ schnell unsere Portion auf und waren wie immer sehr begeistert. 


Menschenmasse

Unser Topf
Koch und Kochstellen
Den restlichen Tag haben wir nicht mehr so wirklich etwas gemacht, denn alle waren viel zu satt um wirklich etwas zu tun. Zum nächsten Tag hatten wir wieder bisschen bis sehr viel hunger. Xandi und ich genossen unseren letzten gemeinsamen Tag auf Euböa, denn am nächsten Morgen ging es für uns nach Skopelos. 

Wir genossen die letzte Gerüche aus Kymi, den Strand, das Meer, die familiäre Umgebung und die allgemeine wunderschöne Stimmung. 
Habt ihr solche Traditionen oder spezielle (Feier-)tage? Kanntet ihr überhaupt den 15.08. als Feiertag?




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