Travel Diary | Hamburg, Berlin, Potsdam

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr in meiner letzten Monatszusammenfassung (Juni) lesen konntet, ging es für mich am zweiten Wochenende des Juli, also genau vor 2 Wochen, mal wieder in die verschiedenen Heimaten (HH und Berlin). Vorher stand noch Kiel auf dem Plan. 
Am Donnerstagmittag fuhr ich mit dem Regio nach Düsseldorf, um von dort aus mit meinem Stiefvater nach Kiel zu fahren. Denn dort hatte meine Mutter einen Auftritt mit ihrem Chor auf dem Schleswig-Holstein Festival. In NRW und Niedersachsen kamen wir noch relativ gut durch, es war zwischendurch mal voller, aber es löste sich doch immer recht wieder auf und wir konnten durch sausen. Allerdings, dann kurz vor Hamburg, wurde es schlagartig voll. Wir wussten das es so sein wird, des G20 Gipfels wegen, aber es staute sich extrem weit nach hinten. Wir hätten gleich den normalen „nach Hamburg reinfahren“- Weg nehmen sollen, entschieden uns aber dagegen, weil nicht genug Zeit zum nachdenken war und schwups waren wir mitten im Stau. Mit jeder Sekunde die wir nicht voran kamen, schwand das Reiseziel Kiel davon. 
Als wir nach über einer Stunde rausfuhren, um einen eventuell schnelleren Weg zu nehmen, war es erst freier, dann wieder voller und dann entkamen wir dem Ganzen erstmal. 

Lustiges Gebäude; Hamburg Süd

Bis wir uns dann in der Innenstadt auch gar nicht mehr bewegten, meiner Mutter absagten (die bereits seit einiger Zeit in Kiel war) und versuchten nach Hause zu fahren. Irgendwann ging dann wirklich gar nichts mehr, alles war zugesperrt, parkten wir 2km von der Wohnung entfernt das Auto und  gingen dann die halbe Stunde noch.
Angekommen, telefonierten wir nochmal mit meiner Mutter, suchten uns dann etwas aus dem Gefrierschrank zusammen (meine Mutter hat immer was da, äußerst praktisch) und aßen.
Den Rest des Abends guckten wir ein bisschen Fußball, checkten den Newsticker wie es um Hamburg stand und tranken ein bisschen Wein und unterhielten uns.
Um Mitternacht kam meine Mama nach Hause, zeigte uns ein paar Aufnahmen von dem Konzert und kurz nach fielen wir alle nur noch ins Bett.

Zum Freitag schliefen wir alle aus -soweit das mit den permanent über uns fliegenden Hubschraubern ging- und frühstückten dann gemeinsam. Anschließend hatte ich ein Telefonat zu meinem Onlineshop der bald Online gehen soll, damit ihr meine Fotografien, die ihr hier (auf meiner Website, bald mehr) findet. Währenddessen waren M&W einkaufen. Danach setzten wir uns alle zusammen nach draußen, genossen die Sonne und Wärme und besprachen nochmal einiges zu meinem Onlineshop. Danach packte ich meinen Koffer und anschließend aßen wir ein bisschen was zu Mittag. Dann wurde ich ausnahmsweise mal ganz früh zum Bahnhof gebracht, da wir nicht wussten wie gut wir durchkommen werden, mit all den Sperrung rund um den G20 Gipfel. Wir kamen gut durch und der Bahnhof war komplett ausgestorben. Es war schon nicht viel beim Parkplatz los, an der Seite standen Wasserwerfer, die kurz nach unserer Ankunft zu ihrem nächsten Einsatz losfuhren. Und als wir dann, an einem Freitagnachmittag (!!!), den Bahnhof betraten, war so wenig los, dass wir entspannt durch laufen konnte, einen Platz im Café fanden und beim bestellen auch nicht anstehen mussten. Es war ein sehr seltsames Gefühl.

Leerer Bahnhof
Als ich dann in den Zug einstieg, wurde es immer gespenstischer. Kaum eine Menschenseele in dem Zug und das ich einen Platz reserviert hatte, war auch mehr als sinnlos. Ich hatte einen großen ganzen 4er Tisch für mich alleine und an den anderen Tischen in diesem Wagon, saß auch immer nur eine Person. Es fühlte sich definitiv nicht wie Freitagnachmittag an.
Wir fuhren mit Sonne und einer drückenden Hitze in Hamburg los.


Fuhren durch einige heftige Regenschauer (bereits in Brandenburg), in denen ich teilweise dachte, das Dach des Zuges würde bald auf uns fallen.



Die Ankunft in Berlin sah eigentlich sonnig aus, aber als ich aus dem Bahnhof ging, erwischte mich ein weiterer starke Regenfall und ich war eigentlich komplett durchgenässt. Ich zog mich um und als ich wieder trocken war, kam auch die Sonne raus und ich machte neue Fotos vom 7. Stock aus dem Büro am Kurfürstendamm. 



(Bald dann hoffentlich mehr auf meiner Website. Verkünde ich dann aber auch nochmal offiziell!)
Danach fuhren meine Familie (M&M) und ich zum Essen und abends zeigte ich den beiden noch die Ergebnisse von heute, vom Fotoshooting im Büro.

Zum Samstagmorgen schliefen wir alle mal länger aus und frühstückten entspannt zusammen. Ich bearbeitet ein Bilder, bevor wir nach Berlin fuhren, um Rahmen zu gucken und zu kaufen. Leider fanden wir bei IKEA nicht so richtig was und gingen dann noch zu Baumarkt. Dort waren leider auch fast alle ausverkauft und so kauften wir erstmal nur drei Stück. 
Als wir Zuhause waren, zog ich mich rasch um und fuhr dann auch schon wieder los, zum Stall. Dort traf ich auch schon auf Angi (eine Schulfreundin aus Potsdam), dessen Pferd ich heute mal wieder (nach zwei Jahren) reiten durfte. Zur Erklärung: früher, als ich noch in Potsdam gelebt habe, hatte ich auf Sir -ihr Pferd- eine Reitbeteiligung und da ihr Fuß derzeit kaputt ist und noch einen Monat lang anhalten wird, hatte ich ihr angeboten, sie zu unterstützen und ihr Pferd mal wieder zu reiten. Es ist mein zweit liebstes Pferd, aber mein absolutes Lieblingspferd, dass noch lebt und deswegen habe ich mich einfach riesig gefreut, dass ich es reiten kann. Wir freuten uns auch einander mal wieder zu sehen und sie auch ihr Pferd, nach einem Monat wieder in ihre Arme zu schließen. Wir putzen zusammen und sie half auch so gut sie konnte und wollte, beim Aufsatteln und Trensen. Während des Reitens gab sie mir auch ein paar gute und hilfreiche Tipps. Es war so wunderschön und wunderbar, mal wieder beim ihm zu sein.




So nun genug vom reiten, danach ging es wieder nach Hause und erstmal in die erfrischende Dusche. Abends aßen wir als Familie Zuhause und gingen mal etwas früher ins Bett.

Zum Sonntag schliefen wir auch wieder aus und frühstückten wieder gemeinsam. Wir alle genossen die Sonne und taten dies und das. 

'Heimat Gefühle'
Nachmittags kam dann eine Freundin zu mir -Carlotta- und wir stellten fest, dass wir uns viel zu lange (etwa ein halbes Jahr) nicht mehr gesehen hatten. Wir quatschten erst eine Weile, dann aßen wir etwas zu Abend und überlegten uns eine guten Text für die Geburtstagskarte die wir noch schreiben mussten. Anschließend schrieben wir diese, packten noch die restlichen Geschenke ein und quatschten noch und schminkten uns noch ein bisschen. 


Gegen 20 Uhr fuhren wir zum Bahnhof und trafen dort auf Miri. 

Auf die Bahn warten mit Gepäck..
Zusammen fuhren wir nach Berlin rein und suchten unser fast Geburtstagskind Angi und zwei weitere Freunde im Park am Lietzensee. Wir fanden sie direkt und setzten uns zu ihnen auf die Picknickdecken. Den ganzen Abend aßen wir Snacks, quatschten wir über alles und nichts und genossen den Sommer und die Wärme. 

Angi, ihr Hund "Ruby" und Jette
*Weitere Analog Bilder folgen noch!*

Park am Lietzensee, late Sunday night feels
Gegen 23:30 kam dann auch ihr Freund dazu und wir stießen um 0 Uhr gemeinsam auf ihr 21. Lebensjahr an! 


Eine halbe Stunde später wurde es dann doch etwas zu kühl und wir sammelten alles ein und auf und zogen zu ihr in die Wohnung um. Dort blieben wir noch eine Weile, bis wir eingesammelt wurden oder losfuhren. Zuhause angekommen fiel ich einfach nur noch müde ins Bett.

Für die nächsten Tag hatte ich mir vorgenommen nochmal in Berlin fotografieren zu gehen, stand also nach knappen sechs Stunden Schlaf wieder auf, frühstückte schnell etwas und fuhr dann auch schon rein nach Berlin. Ich wollte Dächer von Bahnhofsstationen fotografieren und somit tat ich das auch die meiste Zeit. Manchmal fielen mir auch andere Dinge ins Auge die ich auch noch mit meiner Kamera einfing. 
Hier ein paar von vielen Dächern:




Als ich spät nachmittags wieder Zuhause war, ging ich zusammen mit meinem Vater auf den See, zum Stand up paddling. Wir fuhren eine Weile und genossen die Sonne. Später tauschte ich noch mit M das Board aus und die beiden fuhren auch nochmal auf dem See. Währenddessen packte ich meinen Koffer zusammen. Abends aßen wir und guckten noch meine Ergebnisse vom Fotografieren an, bevor wir alle schlafen gingen.


Am nächsten Tag standen wir mit Wecker auf, frühstückten und mein Vater brachte mich zum Bahnhof und ich fuhr zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg dort hin wurde mir dann angezeigt, dass mein Zug nach Essen mal wieder Verspätung hat und somit setzte ich mich noch ein bisschen in die DB Lounge, bevor ich zum Gleis ging und dort nochmal wartete, bis nach fast 30 Minuten endlich mal der Zug einfuhr. 
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