Rückblick | Juni

Hallo ihr Lieben! 

Mein zweiter Monatsrückblick, diesmal leider wieder erst in der Mitte des neuen Monats. Wie ihr bestimmt schon gesehen habt, habe ich bereits über die verlängerten Wochenende einen kleinen Reisebericht geschrieben (Polen, Paris und Kassel) und werde es dann hier nur nochmal zusammenfassen.

1a) Reisen + Freunde
Direkt am Anfang des Monats ging es nach Polen. Dies ist bei meiner und der befreundeten Familie von uns schon eine Tradition geworden und trotzdem freue ich mich jedesmal aufs Neue, diese wenigen Tage an der polnischen Ostsee entspannt zusammen zu verbringen. Wieso Tradition und was sind typische Merkmale dieses Urlaubs? Vielleicht fragt ihr euch dass immer noch und deshalb fasse ich das gerne noch einmal schnell zusammen. Es ist immer ein pure Entspannung, ich mag die frische Seeluft, das Meer, stundenlang am Strand liegen und schlafen oder lesen. Zwischendurch die besten Krapfen (andere Namen dieses Gebäcks sind „Berliner“ oder „Pfannkuchen“), Lody, Eis oder die besten und süßesten Waffeln mit Sahne und Früchten. Zum Abendessen gibt’s immer frischen Fisch in unserer Lieblingsbude direkt am Meer, am Ende des Strands. Vorher machen Lina und ich gegenseitig von uns noch Bilder am Meer und unterhalten uns nebenbei. Als Abschluss des Tages geht’s zum Airhockey spielen.


'Thoughtful', #a

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Dreieinhalb tage später ging es nach Paris zu meiner Familie. Also vor allem habe ich meine Cousine Ophélie gesehen und viel mit ihr und ihren Freunden unternommen. Es war auch wieder eine enorme Entspannung, mit wenig Programm. Ausschlafen, spätes Frühstück, chillen, Freunde treffen und Bier trinken. Abendessen und weggehen. Es variierte natürlich von Tag zu Tag, aber so entspricht es schon etwa dem Durchschnitt. Wir sind aber auch durch die Pariser Innenstadt gelaufen und haben einen Abend meinem Onkel und meinem Cousin beim Musik machen zugehört. Direktverbindung mit dem Thalys war auch eine super Sache, da ich sonst nie so schnell und einfach nach Paris kam.


Notre Dame

Eleni und Ophélie

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Anschließend war ich nur einen ganzen Tag, und einen Nachmittag zuhause, bevor es nach Kassel zur Documenta 14 ging. Wir fuhren als Jahrgang des Studiengangs Fotografie, also etwa 20 Studenten auf einem Haufen. :D Am Ankunftstag besuchten wir nur die Kunstwerke des Außenbereichs und abends grillten wir bei einer Kommilitonin (ihre Familie wohnt in Kassel). Am Freitag und am Samstag waren wir dann in verschiedenen Museen und am Samstagabend ging es dann wieder zurück. Wobei nicht mehr alle als gemeinsame Gruppe fuhren, sondern fast alle verteilt und andere Richtungen.
Documenta14 Außenbereich, #a


1b) Besuch
Als erstes war nochmal eine Studentin aus Stuttgart bei mir, wegen ihrer Arbeit im Museum Folkwangs. 

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Kurz bevor es nach Paris ging, waren zwei Studentinnen aus München da, die sich eine Ausstellung im Museum Folkwang mit ihrer Klasse anschauten. Am Donnerstagabend traf ich dann die ganze Klasse und zusammen gingen wir in einer leckeren Pizzaria in der Rü essen. Als Dank für die Anmietung der Bettenbörse wurde ich sogar ganz lieb von den beiden zum Abendessen eingeladen. Wir verstanden uns sehr gut, auch wenn wir uns wirklich nur sehr kurz gesehen haben. Zum Abschied baten sie mir auch bei sich in München ihre Wohnungen an und schenkten mir auch noch eine Flasche Wein. 

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In der kurzen Zeit zwischen Paris und Kassel bekam ich zweimal (an zwei verschiedenen Tagen) Familienbesuch, was mich persönlich immer hoch erfreut. 
Als ich dann auch endlich mal wieder ein Wochenende Zuhause war, konnten Kim und ich uns mal wieder sehen. Meist ist es ein Samstag und es ist immer mittags wenn wir uns sehen, und so probieren wir zusammen neue Restaurants in Essen aus, diesmal waren wir im Ghandi Restaurant in der Rü und hier könnt ihr nochmal alles zu meiner Empfehlung darüber nachlesen.

Nachdem ich sie zum Bahnhof, bzw. Zum Gleis gebracht hatte, wechselte ich das Gleis und holte meine Großeltern ab. Diese besuchten mich nämlich auch noch im Juni. Zum Auftakt sind wir erstmal ganz gemütlich durch die Innenstadt zum Hotel gelaufen und dort haben sie es sich gemütlich gemacht. Als nächstes sind wir in meine WG und zum Abendessen ging es ins ‚Chat Noir‘ in Rüttenscheid. Am nächsten Tag brunchten wir im Café Extrablatt, gingen anschließend ins Museum Folkwang und den Rest des Tages ruhten wir uns aus. Zum Abendessen ging es ins Café und BarCelona. Am Montag brunchten wir wieder im Café Extrablatt, anschließend kochte ich (mit der Hilfe meiner Oma) unser Abendessen „Paella“. Danach fuhren wir zur Zeche Zollverein und gingen auch am neuen Uni Gebäude vorbei. Nachmittags ruhten wir uns ein bisschen aus, bevor es dann noch ins Labor meiner alten Uni ging. Abends aßen wir alle zu fünft -meine Großeltern, meine Mitbewohnerinnen und ich- die Paella und obwohl ich nicht mehr als sonst für 4 Personen gekocht habe, reichte es völlig aus und machte alle gut satt. Am Abfahrtstag frühstückten wir zu dritt bei mir in der WG und ich brachte sie danach zum Bahnhof und wartete noch so lange, bis ihr Zug (mit ihnen) aus dem Bahnhof fuhr.


Einer der Türme an der Zeche Zollverein, #a

Zeche Zollverein, #a

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Am selben Nachmittag schrieb noch eine Studentin aus Stuttart (kannte ich noch nicht), dass sie einen Schlafplatz braucht und so bot ich ihr unsere WG an. Am Abend kam sie dann noch an und sollte mit uns für eine Woche sein. Dazu bekam sie auch das Extrazimmer, damit es einfacher für mich und für sie ist.
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Am Mittwoch fuhr ich nach Düsseldorf, um dort mit meiner Familie (MW) zu brunchen und zu quatschen, da die beiden beruflich in NRW waren. Anschließend gingen meine Mutter und ich noch ein bisschen im „Backstage“ bummeln. Sie probierte ein paar Klamotten aus und ich eine Sommerleinenhose. Sie kaufte ein paar Stücke und schenkte mir die Hose.

2) Pläne für Juli
Als erstes geht es nach Kiel zum Schleswig-Holstein Festival. Am Freitag bin ich tagsüber in Hamburg, bevor es dann abends nach Berlin geht. Samstag und Montag darf ich mein Lieblingspferd mal wieder reiten und Sonntag gehts noch auf eine Geburtstagsfeier. Dann stehen leider erstmal meine Prüfungen an, zum Glück haben wir nur zwei praktisch-mündliche und 1 etwas größere schriftliche, bei der wir aber bis Ende des Monats Zeit haben. Nach den Prüfungen geht's wieder nach Berlin/Potsdam und am Monatsende wieder nach Hamburg, um dann von dort aus nach Griechenland zu fliegen. Bis kurz vor Ende des Monats hatte ich auch nur ein „One Way Ticket“, aber nun habe ich mir doch endlich mal einen Rückflug (von Griechenland nach Deutschland) gebucht. 

3) Kleidung
Diesen Monat war mein Feed auf einmal voll von Fairtrade Kleidung und da ich so viel weg war, hatte ich gar nicht so die Zeit, einfach mal so shoppen zu gehen. Es ist mir etwa nach Kassel aufgefallen und ab da habe ich mir dass dann aktiv vorgenommen, mal wirklich einen Monat nicht shoppen zu gehen. Natürlich ist es viel schwerer. wenn man sich das aktiv vornimmt, aber ich wollte es echt mal durchziehen. Hinzukommt dass ich shoppen liebe und mir ist so noch schwerer fiel an Sales vorbei zu gehen, deswegen habe ich auch so gut es geht versucht die Innenstadt zu vermeiden. 
Das einzige was ich mir gekauft habe, war ein neuer Geldbeutel und dann habe ich von einer Freundin eine Sommerjeans (immerhin Second Hand) und von meiner Mutter die Sommerleinenhose (aus keiner Kette) geschenkt bekommen. 

Jeans, H&M - Second Hand
Sommerleinenhose, Backstage

4) Musik
Habe ich mir in einer Art Playlist (die ich mir im Kopf merkte) erstellt und den Monat fast nur diese paar Lieder gehört. Und zwar: Unforgettable von French Montana (erst das Original und plötzlich lieber den Dean EG House Remix), Flow von Madcon, ein paar verschiedene Lieder (Tout donner, Est-ce que tu m'aimes (FlyBoy Remix) und Loin) von Maître Gims, Echte Freunde von SDP feat. Prinz Pi, Lust of Life von The Weeknd & Lana del Rey und Moonlight von Grace van der Waal. Und ich habe mir ein paar weitere Talente von den AGTs (America Got Talents) angehört. 

5) Essen
Gegessen habe ich wie immer viel. Aber ich hab auch ein bisschen was neues aus meinem vegetarischen Kochbuch ausprobiert. Diesmal habe ich zwei verschiedene, aber doch ähnliche Gemüsesuppenrezepte zusammen geworfen und eine große daraus gemacht. Groß ist sie tatsächlich geworden. Ich hätte daran zwei Wochen daran essen können, habe sie aber teils geteilt mit einer Freundin und meiner Mitbewohnerin und teils in den Frost eingefroren. 
Bunte Gemüsesuppe

6) Inspiration
Inspiration habe ich durch alle meine Reisen bekommen. Ich war so viel weg und durfte so viel neues erleben, das bereichert immer so extrem. Es macht glücklich und das gute Wetter hat doppelt gute Laune gemacht. Ich hab immer mehr Menschen fotografiert, was für mich eigentlich immer eher ein Krampf war und manchmal auch definitiv noch ist. Es hat sich aber da dann immer ganz gut angefühlt, ich bin mal aus meiner fotografischen ‚comfort zone‘ heraus gekommen. 
Zu guter Letzt war natürlich die Documenta auch sehr inspirierend. Ich war das erste Mal auf einer Documenta und so viel Kunst auf einmal zu sehen ist zwar ein Geschenk (und Segen), aber gleichzeitig auch nach drei Tagen ein echter Fluch. Ich habe es trotz der Anstrengung gut im Kopf behalten und bin dankbar, dass ich ein teil dessen sein konnte.


Zusammenfassung: viel gereist (ich war etwa 1/3 des Monats nicht Zuhause), viel erlebt, viel Fotografie, ein bisschen Wein und mehr Bier getrunken und dabei am Fluss/Meer oder im Garten gesessen und wie immer ganz viel Sonnen- und Freundeskraft getankt!


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