Rückblick | Mai

Hallo ihr Lieben! 

Ich gucke immer gerne amoureuxee Fotos an, auch auf ihrer neuen Seite und da stieß ich auf schönes Bild, Pauline. Auf ihrem IG Acc entdeckte ich auch noch ihren Blog und ihr erstes "monthly review", den ich unglaublich inspirierend fand und immer noch finde. Da ich gerne reise und eigentlich auch gerne von diesen Reisen berichte, aber nicht immer die Muße oder Zeit finde, sah ich das als eine gute Optionsmöglichkeit wenigstens rückblickend über meine Reisen und andere spannende Sachen aus dem vergangenen Monat zu erzählen. Auch das Konzept von Pauline finde ich total schön, kreativ und übersichtlich, versuche trotzdem meines nur ähnlich, auf jeden etwas angepasster auf mich zu vormulieren.

1) Reisen + Freunde
Anfang des Monats war Josie, eine Schulfreundin aus Hamburg, bei mir in Essen. Also sie kam schon im April an und blieb bis 02. Mai. Ich zeigte ihr meine neue Stadt und entdeckte sie auch teils für mich wieder neu. Wir besuchten nicht nur das Gelände des Zeche Zollvereins, sondern gingen dort auch noch ins Ruhr Museum udn landeten auch auf dem 40. Stock, einer Panorama Aussichtsplatform die ich bis dato noch nicht kannte. Später aßen wir etwas bei Butterzeit und als wir wieder gestärkt waren, gingen wir weiter übers Gelände und wieder zurück und zu meinem neuen Uni Gebäude. Frühen Abends legten wir uns noch ein bisschen hin, ruhten uns aus, bevor es abends in den Goethe Bunker zum feiern ging. Wir tanzten die ganze Nacht. Zum nächsten Tag schliefen wir natürlich aus und gingen dann noch ein bisschen ins Museum Folkwang um die diesjährige Master Ausstellung anzugucken (ich ein zweites Mal). Den restlichen Tag entspannten wir und am nächsten Mittag war Josie auch schon wieder weg.

Zeche Zollverein Spiegelungen
© Josie; Zeche Zollverein
Ruhr Museum Treppenhaus
Josie; Panorama View

---
Ein Wochenende später ging es mal wieder nach Potsdam, zu meinen Eltern. Donnerstagabend, nach meiner Ankunft ging ich mit meinen Eltern essen. Am Freitagfrüh ging ich endlich mal wieder zum Friseur, und weil ich noch keinen guten und gleichzeitig bezahlbaren in Essen gefunden hatte, litten meine Haaren ein bisschen. :D #ups Abends traf ich mich mit Angi, einer guten Freundin, sie kochte für uns und wir führten lange und gute Gespräche. Ich hatte ihre Art vermisst, das wusste ich zwar schon vorher, aber so richtig war es mit erst dann wieder ein- und aufgefallen. Es tat total gut, sie nicht nur wieder zu hören, sondern auch zu sehen. 

Am Samstag ging ich dann mit meinem Vater in "The Haus". Bzw. nach fast drei Stunden warten, gingen wir hinein. Es war imposant. So viel Kunst auf einem Haufen. In einem Haus. In einem Raum. Die Kreativität einiger Menschen würde mich immer wieder faszienieren, aber das hier war einmalig. Manche Räume werden mir sicher (hoffentlich) immer in Erinnerung bleiben. Einer (1) hatte einen Raum komplett mit Moss bedeckt, man sah darunter formen einer Couch, eines richtigen Zimmers und in der Mitte stand ein Ikea Tisch und ein Mac Book. Der Künstler wollte nicht nur, nein ihm gelang es sogar sehr gut, die ... der Leute darzustellen. Wir denken wir würden umweltbewusst leben, aber eigentlich stimmt das gar nicht. Wir versuchen es halbwegs gutem Weg, aber doch benutzen wir alle elektronische Geräte, machen viel Müll und kaufen ständig neues. In einem anderen Raum (2) war es stockdunkel, und man konnte nur 1/3 des Raumes wirklich "betreten". Es gab eine Absperrung zum restlichen Raum, denn dort gab es ein Becken mit Wasser, dass den Mensch (Puppe) der in der Mitte auf einem Stuhl, mit einem Handy saß, mmit den restlichen Spiegeln und Fensterscheiben spiegelte. Sodass der Mensch nicht nur einmal, sondern ziemlich oft zu sehen war. Das Ganze sollte die heutige social media Welt darstellen. Also ein Mensch ist mit seinem Handy irgendwo unterwegs im Internet udn taucht so immer wieder neu in anderen Internetwelten auf. Und der dritte Raum, den ich euch vorstellen möchte, hat etwas mit meinem Lieblingsthema des Reisens zu tun. In diesem Raum wurde nämlich ein Teil eines Schienenbetts plus die ganzen Steine in dem Raum aufgebaut. Dazu wurde ein Zug an die Wand gemalt und die Geräusche der Züge und der Natur kamen von überall. Es war verrückt, wie echt es für diesen Moment in diesem Raum war. 
Später war ich dann mit meinen Eltern noch im Kino, wir haben uns im 'The Founder' angeguckt. Dieser Film hat mal wieder viel gelehrt, über Geschäfte machen, fremden Leuten vertrauen und Kettenläden. Anschließend waren wir noch gut Essen.

Am Sonntag schlief ich aus und traf mich mittags mit einer Freundin, zum Crèpes essen in Potsdam bei La Madeleine. (Kann ich nur empfehlen!) Wie immer quatschten wir erstmal viel, bis wir uns endlich entscheiden konnten was wir essen würden. Wir entschieden uns erst einen salzigen, dann einen süßen zu teilen. Nebenbei genossen wir die Sonne und unterhielten uns sehr intensiv. Anschließend gingen wir ins Rechenzentrum, da an dem Tag "Tag der offenen Ateliers" stattfand und dort viele verschiedene Ateliers an einem Ort sind. Von Malerie, über Fotografie, bis hin zu Holzschnitzereien und Mode ging die Auswahl. Es war wirklich sehr interessant. Später gingen wir noch zum Haus (und Atelier) von Freunden und trafen dort auch meine Eltern.

Fensterkunst
'Palm chair'; Rechenzentrum


---
Eine Woche später, am Sonntag kam meine beste Freundin zu Besuch. Trotz ein paar Traurigkeiten, hatten wir eine wunderschöne Woche. Ich hatte nämlich nicht nur sie als Besuch, sondern auch noch die diesjährigen Bewerber für Fotografie. Denn für Leute die von weiter weg kommen, bietet der Fotografie Teil eine Bettenbörse an. Da ich letztes Jahr auch bei jemanden übernachten konnte, wollte ich dieses Jahr unbedingt mal die andere Seite sein und außerdem ist es cool neue Leute und deren Fotografien kennen zu lernen. Ich hatte insgesamt 3 Leute zu Besuch, nicht gleichzeitig, aber voll war es dann trotzdem in unserer süßen WG. Meinen Bewerbern wünsche ich natürlich ganz besonders, dass sie an der Folkwang angenommen werden, da ich nicht nur sie, sondern eben auch ihre Bilder echt gerne mochte. Als die Bewerber dann alle gegangen waren, verbrachte ich noch einen schönen letzten Tag nur mit meiner Besten Freundin, da ich sie auch erst wieder im August sehen werden würde.

Eis Eis Eis
Milchshake x Eiskaffee
Xandi x shadow art


---
Nachdem ich meine beste Freundin zum Flughafen gebracht hatte, ruhte ich mich erstmal aus, da ich plötzlich durch den ständigen Wetterwechsel ernome Probleme mit meinem Kopf hatte. Statt dann mittags mit der Bahn nach Mainz zu fahren, nahm ich die Bahn 4h später.. In Mainz angekommen, wurde ich von Josie abgeholt udn sie brachte mich zu ihr nach Hause. Eigentlich wollten wir zusammen, mit noch einer Freundin von ihr, auf ein Konzert, aber das viel für mich ins Wasser, aber selbstverständlich ließ ich sie trotzdem gehen. In der Zeit guckte ich ein paar Filme und schrieb mit Freunden. Am nächsten Tag, nachdem ich 10h geschlafen hatte, ging es mir wieder deutlich besser. Mein Kopf meldete sich nur noch ganz selten und dann auch nur ganz leicht. Wir nahmen unsere erste Mahlzeit im Möhren Milieu (die Empfehlung findet ihr hier) und gingen anschließend in Mainz spazieren und fotografieren. Analog. Wir besuchten einen süßen Dauerflohmarkthäusschen namens "Brockhaus" mit schönen, kitschigen und seltsamen Antiquesachen. Anschließend liefen durch die Altstadt zur Zitadelle und wieder zurück in die Altstadt. Abends gingen wir Falafel essen und dann noch ein bisschen was in der Dorette (Bar) trinken. Später trafen wir noch ein paar Freunde von ihr. Am nächsten Tag gingen wir auf ein Techno Festival, mehr so ein Bereich wo amn neben tanzen, auch noch gut und direkt am Rhein sitzen udn quatschen kann. Dort lernte ich dann wieder andere Freunde von ihr kennen. Wir waren dort bis es um 19 Uhr fast zu Ende war und anschließend fuhren wir noch mit zwei Freunden nach Wiesbaden, aßen Pizza und guckten uns zusammen einen wirklich total komischen Film an. Mehr Bilder von Wiesbaden findet ihr hier.
Späteren Abends ging es für Josie und mich zurück nach Mainz. Dort packte ich noch Koffer und am nächsten Morgen fuhr ich auch leider schon wieder zurück nach Essen.

Mainzer Zitadelle

Brockenhaus; © Josie 
Süßer Garten

Wiesbaden


---
Am Montagnachmittag kam dann auch schon mein Besuch aus Stuttgart. Eine Klasse (der Kunstakademie in Stuttgart) die eine Ausstellung im UG des Museum Folkwangs (Ausstellung findet von 02.06.-02.07.17 statt) und in der Galerie 52 vorbereitet und anschließend zeigen wird. Dafür konnte man wieder Betten für die Studenten anbieten und ich habe zwei Mädels für zwei Tage aufgenommen. Nebenbei musste ich natürlich selbst in die Uni und konnte leider auch aus Zeitgründen nicht zur Eröffnung in der Galerie 52 gehen.

---
Zum Monatsende besuchten mich noch meine Oma, meine Mutter und ihr Mann in Essen. Zusammen besuchten wir das Gelände der Zeche Zollverein und gingen auch wieder zur Aussichtsplatform. Anschließend aßen wir wieder bei Butterzeit und genossen das Wetter in vollen Zügen. Abends kochte meine Mutter nicht nur für uns drei, sondern auch noch für meine WG. Alle zusammen aßen wir gezupfte Artischocken, die allen auf gewisse Art und Weise oder nach einiger Zeit schmeckten. Es war lustig zu so vielen in der WG zu sein und mal wieder Artischocken zu essen.
Am nächsten Tag besuchten wir nicht nur Aachen, sondern auch meine Stiefgeschwister. Es war ein schöner sonniger Tag, mit vielen spannenden und schönen Touristenattraktionen. Der Tag schloss mit gutem Essen, für mich Spargel, ab. 
Am Samstag brunchten wir dann zu viert beim Extrablatt, da es dort immer besonders gute und viel Auswahl an allem, was das Frühstücksherz wünscht, hat. Danach fuhren wir zum Baldeneysee und gingen dort ins "Haus am See" und genossen wieder die Sonne. An dem Tag ging es für die drei auch wieder zurück nach Hamburg und plötzlich war es wieder ganz leer. 

Villa Hügel, Essen


2) Pläne für Juni
Für den Juni ist jedes Wochenende (bei mir gehört auch der Montag dazu) schon fest verplant. 
Pfingsten geht es mit meiner und einer befreundeten Familie traditionell an die polnische Ostsee. Danach nach Paris, zu meiner Cousine und Familie. Über Fronleichnam udn weitere 2 Tage (ist in NRW ein Feiertag) nach Kassel zur Documenta 14, mit meinem Fotografie Jahrgang. In der Woche kommt dann Katja von amoureuxee nach Köln und danach besuchen mich meine anderen Großeltern in Essen. 

3) Kleidung
Habe ich mich versucht zurück zu halten neues zu kaufen und trotzdem ist ein klein bisschen was hinzugekommen. Vor allem habe ich aber auch mal wieder Kleider und Röcke getragen.

© Xandi

© Mama; Villa Hügel

4) Musik
Habe ich in Dauerschleife 'Waves' von Dean Lewis angehört und kann es nur weiter empfehlen. Außerdem war ich mal wieder bei einem Slik Tiger Konzert in Moers und deren Musik ist so wundervoll. Genialer Sound und so super liebe und nette Menschen. Unbedingt mal reinhören! :)

5) Essen
Gegessen habe ich wie immer viel. Aber ich hab auch ein bisschen was neues aus meinem vegetarischen Kochbuch ausprobiert. In der Spargelzeit, Risotto mit grünem Spargel und eine grüne Suppe (enthält alle möglichen grünen Gemüsearten). Außerdem einen Zucchiniauflauf und ich hab von meiner Mama gelernt wie man Zupfartischocken kocht und die Vinaigrette zubereitet.

6) Inspiration
Inspiration habe ich diesen Monat insbesondere durch Tagebuch schreiben, aber auch durch neue total andere Fotografien von den diesjährigen Bewerbern. Also nicht nur deren freien Arbeiten aus der Mappe, sondern auch durch die diesjährigen Aufgaben und die jeweiligen fotografischen Lösungen dazu. Aber auch das Wetter inspiriert mich, die neu erkundete Stadt Mainz, die Musik von Slik Tiger und zu guter letzt auch immer wieder die Fotografien von Josie, Katja von amoureuxee und viele weitere.

Zusammenfassung: viel Besuch, viel erlebt, viel Fotografie, ein bisschen gefeiert und ganz viel Sonnen- und Freundeskraft getankt!

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Beiträge

Rezept | ChariTea Black (selbstgemacht)

Restaurant Empfehlung | Sushi in Berlin & Potsdam

Restaurant Empfehlung | Moki Moki Essen

Photographie mit Miri | Langsam

Café Empfehlung | Frau Lüske - Kaffeehaus Berlin