Travel Diary | Worms

Travel Diary inklusive Café Empfehlung

27.02. - 02.03.

Hallo ihr Lieben! 
Worms. Wo liegt das eigentlich? Und was genau wollte ich dort? Das sind wahrscheinlich Fragen, die ihr euch als Leser fragt. Verständlich. 
Es liegt im Dreieck von Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim. Um ganz genau zu sein, nördlich von Mannheim und südlich von Mainz. Aber die viel wichtigere Frage ist eigentlich wieso ich genau dort hin wollte. Dort wohnt eine gute Freundin (Clara), mit der ich viel durch Neuseeland gereist bin. Und seit wir beide zurück gekommen sind, haben wir es noch nicht geschafft und zu sehen. Wir haben uns über einem Jahr nicht gesehen und es war einer der schönsten „Reunions“ in meinem bisherigen Leben. Sie holte mich vom Bahnhof ab und wir strahlten uns beide an. :) Es war sooo ein wunderschönes Gefühl, ein Gefühl das in meinem Kopf und Bauch einfach total zu Neuseeland gehört. Einfach unbeschreiblich. 
An diesem Tag waren wir nur bei ihr Zuhause -sie hat mir eine Hausführung gegeben, haben über unsere jeweiligen Studiengänge (IT und Fotografie) geredet, alte Erinnerungen über Neuseeland heraus gekramt, ihre Katzen gestreichelt, den morgigen Tag geplant und mit ihrer Familie gegessen. 
Bad Interieur

Zimmer Interieur

Window goals
Später in ihrem Zimmer haben wir dann noch gelesen und bis in die Puppen gequatscht.


Zum nächsten Tag schliefen wir aus und lasen noch ein wenig in unseren Bücher, bis wir uns aufrafften und frühstückten (oder viel mehr brunchten). Wir besprachen dann nochmal mit ihrer Mutter zusammen, wo wir denn am besten so hingehen sollten. Die beiden entschieden sich für den Dom und eine weitere Kirche und sonst einfach durch die Stadt schlendern. Damit wir auch ein bisschen Geschichte des Doms mitbekommen, gab sie (ihre Mutter) uns eine Führung durch den Dom in Form einer CD mit Walkman. :D War ein lustiges Gefühl so ein Teil mal wieder in der Hand zu haben und zu sehen. (Habe sowas das letztes Mal bei meiner Klassenfahrt vor 14 Jahren gehabt.) Anschließend haben wir unsere 7 Sachen gepackt und sind in die Stadt gefahren. Von dem Parkplatz aus, sind wir doch eine Weile gelaufen -bis zum Dom. Dort nahmen wir den Walkman in Betrieb und liefen mit dem Teil, der Führung nach durch den Dom. :) Danach ging ich nochmal alleine durch und fotografierte meine liebsten Stellen.
Anschließend waren wir nicht nur wegen des Wetters draußen, sondern auch wegen der Kälte im Dom durchgefroren und so gingen wir zu ihrem liebsten Café, dem Times Café. Clara bestellte einen heißen Apfelsaft mit Zimt und ich eine heiße weiße Schokolade (mit laktosefreier Milch) und Sahne. Nachdem wir uns ein bisschen verquatscht hatten, entschieden wir uns auch was wir als Mittagessen haben wollen und nahmen beide eine Tomatensuppe mit Sahnehaube und Croutons.
Heiße weiße Schokolade mit Sahne

Tomatensuppe mit Sahnehaube
Beides (alles drei) war sehr köstlich und aufwärmend. Die Bedienung war super freundlich und auch normal schnell. Wir saßen mitten im Raum, es war genug Platz und reservieren muss man dort glaub ich zu keiner Uhrzeit (auch wenn keine Semesterferien sind). Dieses Café ist auch noch ein Restaurant und eine Bar am Abend, mit viel verschiedener Auswahl. 
Das Café liegt mitten in der Innenstadt in einer Fußgängerzone und ist somit sehr gut zu Fuß und eher weniger gut mit dem Auto zu erreichen. (Mit der Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kenne ich mich nicht aus.)
Kurz Zusammenfassung:

Speisen 5/5
Non-Alkohol (warme) Getränke 5/5
Alkoholische Getränke - keine Aussage
Bedienung 5/5
Tempo 4/5
Preis-Leistungsverhältnis 5/5
Ambiente 4/5
Parkmöglichkeiten - keine Aussage
Lage 5/5
Öffentliche Anschlussmöglichkeiten - keine Aussage
Als wir durchgewärmt waren und aufgegessen hatten, gingen wir weiter um uns eine der vielen Kirchen anzugucken, eine Paulus Kirche. Dort waren wir aber nur verhältnismäßig kurz, aber es gab auch nicht allzu viel anzusehen.
Paulus Kirche
Anschließend gingen wir noch ein paar Frühstück Lebensmittel bei Rewe einkaufen und dann ging es zurück zu ihr nach Hause. Dort guckten wir bis zum Abendessen unsere gemeinsame Serie Arrow, nach ihrem letzten Standpunkt geguckt, bis zum Abendessen und danach auch wieder bis zum etwas späteren Abend. 
Zum nächsten Tag schliefen wir wieder aus und lasen noch ein wenig in unseren Bücher, bis wir uns aufrafften und brunchten.  Dann änderte sich unsere freie Zeit etwas, da Clara kurzfristig arbeiten gehen sollte, weil eine Kollegin krank geworden war. Also saßen wir einfach ein bisschen länger am Tisch, machten uns dann fertig und fuhren zu ihrer Arbeit. Kinder beim Hausaufgaben machen helfen und Nachhilfe geben. Ich langweilte mich auch ganz und gar nicht, da ich einfach erst alleine und später mit den Kindern zusammen, ein Konzentrations- und Ordnungsspiel spielte (Trivision kann ich nur empfehlen).
Frühen Abend, als Clara dann abgelöst wurde, fuhren wir wieder zurück zu ihr und guckten weiter Arrow, bzw. vorher zeigte sie mir noch ein weiteres Computerspiel. Nach kurzer Zeit aßen wir dann aber auch schon zu Abend und danach guckten wir noch die zwei letzten aktuellen Folgen. Danach gingen wir mal früher schlafen.
Zum letzten Tag schliefen wir auch wieder aus, aber eben mal früher als die letzten Tage. Wir frühstückten ganz entspannt und quatschten ein bisschen mit ihrer Mutter. Danach entschieden wir uns noch einen Spaziergang zu machen, obwohl sehr windig, aber dafür auch sehr sonnig war. Fünf Minuten eine Straße den Berg hinauf gegangen und schon fühlt man sich wie auf dem Land, das mag ich an kleinen Städten. Wir gingen endlos lang an riesigen Weinbergen entlang den Berg weiter hinauf. „Oben“ konnte man dann auch ein bisschen auf die Innere Stadt vom Worms gucken. Weiter ging es, aber mal wieder runter und der Wind „schubste“ uns angenehm von hinten. An der Hauptstraße kam uns der Wind leider entgegen, aber irgendwann kamen wir dann gut durchgepustet und erfrischt wieder bei ihre Zuhause an. Ich packte meinen Koffer, wir aßen noch ein bisschen Kuchen und dann wurde ich zum Bahnhof gebracht.
Am Bahnhof selbst wartete Clara noch ganz lieb mit mir auf meinen Zug, obwohl er 10 Minuten Verspätung hatte und wir auch schon 10 Minuten vor meiner Abfahrt dort waren. 
Im Zug, als ich dann eine Weile am Rhein gefahren war, habe ich mir gedacht, wie schön es doch mal wäre, einen roadtrip durch Deutschland zu machen. Dazu bald mehr!
Kommentar veröffentlichen

Beliebte Beiträge

Rezept | ChariTea Black (selbstgemacht)

Restaurant Empfehlung | Sushi in Berlin & Potsdam

Restaurant Empfehlung | Moki Moki Essen

Photographie mit Miri | Langsam

Café Empfehlung | Frau Lüske - Kaffeehaus Berlin